BTW-14 Ulrich Schneider

100 Prozent GRÜN!

Liebe Freundinnen und Freunde,

für die Bundestagswahl 2017 bewerbe ich mich um einen aussichtsreichen Platz auf unserer GRÜNEN Landesliste und bitte euch um eure Unterstützung und um eure Stimme! Ich tue dies mit der Erfahrung aus zwei Jahren als Mitglied des Bundestags, mit dem (Außen-)Blick auf drei Jahre schwarz-roten Stillstand und GRÜNE Oppositionsarbeit und mit der ungebrochenen Begeisterung für Grüne Politik.

Nachdem es bei der letzten Bundestagswahl nicht erneut für ein Mandat gereicht hat, habe ich als Direktkandidat im Wahlkreis Heilbronn große Lust auf die politische Auseinandersetzung und freue mich auf einen spannenden Wahlkampf mit euch im kommenden Jahr.

Aktuell und seit Ende 2013 arbeite ich als Geschäftsführer mit gut 80 Mitarbeitenden und bald 200 Bundesfreiwilligendienstleistenden an der Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Jahr 2017.

Mit einer Roadshow durch 68 Städte in Europa, einem großen Gottesdienst in Lutherstadt Wittenberg, der Weltausstellung Reformation im kommenden Frühjahr und Sommer und dem Neubau eines Asisi-Panoramas „Luther 1517“ haben wir uns viel vorgenommen. Wichtig ist mir dabei vor allem, dass wir Reformation nicht nur als historisches und nicht nur als kirchliches Ereignis in den Blick nehmen, sondern dass wir fragen, was Reformation für uns heute und in Zukunft in Kirche, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft bedeutet.

Politisch hat sich einerseits viel auf Landesebene getan in den letzten Jahren, andererseits erleben wir aber auch ideenlosen Stillstand in der großen Koalition auf Bundesebene.

Die Wiederwahl von Winfried Kretschmann als Ministerpräsident von Baden-Württemberg und dass die Grünen nun stärkste Kraft im Landtag sind, sind nicht nur historische Ereignisse. Sie zeigen, dass unsere Partei im Land fest verwurzelt ist. Das ist wichtig für die Zukunftsherausforderungen sei es im Verkehrs, im Energie- oder im Bildungsbereich.

In der politischen Situation zwischen einer Grün-schwarzen Landesregierung und der großen Koalition in Berlin werden wir Grüne 2017 einen offenen und eigenständigen Bundestagswahlkampf führen müssen. Dabei ist mir wichtig, dass wir nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen, sondern klar unser ökologisches und soziales Profil herausstellen. Wir sind die Partei der Energiewende, wir stehen für gleiche Rechte und wir schaffen die Verbindung zwischen sozialer Gerechtigkeit, wirtschaftlichem Fortschritt und ökologischem Wandel. Damit müssen wir uns klar profilieren und offen in die Auseinandersetzung mit allen demokratischen Parteien gehen. Und es ist höchste Zeit, dass wir auch auf Bundesebene wieder Verantwortung übernehmen!

Wichtig ist mir dabei, dass wir mit neuen Konzepten in den Wahlkampf starten:

  • Nicht die Abschaffung des Ehegattensplittings darf im Mittelpunkt stehen, sondern die bessere Absicherung von Kindern und Alleinerziehenden und die Schaffung gleichberechtigter Bildungszugänge.
  • Nicht Steuererhöhungen und die Vermögenssteuer dürfen die Debatten bestimmen, sondern gerechte Chancen und Zugänge für alle Menschen in unserer Gesellschaft.
  • Und nicht die Verordnung eines fleischfreien Donnerstags sondern die Lust an gesunder Ernährung und der ökologische Umbau der Landwirtschaft müssen unsere Ziele sein.

Und gerade hier in Baden-Württemberg und mit unserer Grünen Landesregierung im Rücken haben wir die Möglichkeit, im kommenden Jahr ein starkes Ergebnis zu erreichen und in Berlin vertreten zu sein.

Mit meinen politischen Themen, mit dem Einsatz für ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement und dem Kampf für gleiche Rechte für junge und alte Menschen, für Frauen und Männer, für Lesben und Schwule und gerade im letzten Jahr auch für Geflüchtete will ich auch im kommenden Jahr das Profil unserer Grünen Partei schärfen.

Die vielen Flüchtlinge im vergangenen Jahr haben deutlich gemacht, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement ist. Ohne die vielen Ehrenamtlichen wären die teilweise überforderten Behörden nicht in der Lage gewesen, diese Herausforderung zu stemmen. Einmal mehr wurde deutlich, welche Kraft und welche Chancen in der Engagementbereitschaft so vieler Bürgerinnen und Bürger liegen. Und trotzdem wird der Dritte Sektor von der Bunderegierung fast ignoriert. Das muss sich mit uns Grünen ab Herbst 2017 ändern!

Hier genauso wie im Bereich Familien-, Jugend- und Gleichstellungspolitik will ich meinen Beitrag auf der Grünen Landesliste und in der Grünen Landesgruppe im nächsten Bundestag leisten. Gerade die Debatte um die Bildungspläne und mit den teilweise durchgedrehten Bildungsplangegner*innen hat gezeigt, dass auch in anstehenden Projekten ein enger Schulterschluss zwischen Grüner Landes- und Bundespolitik wichtig.

Und bei aller Kompromissbereitschaft: eine Grüne Regierungsbeteiligung auf Bundeseben ohne die Öffnung der Ehe darf es nicht geben!

Ein bestimmendes Thema im Wahlkampf werden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sein. Mit dem Erstarken der AFD wird das Potential rechtsextremer und rechtsnationaler Menschen auch in unserem Bundesland plastisch. Wir müssen uns weiter gegen rechte Gesinnung stellen – in den Parlamenten wie auf der Straße und wir müssen die plumpen Parolen entlarven!

Hierzu will ich im Wahlkampf und auch als Bundestagsabgeordneter meinen Beitrag leisten.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Landeslistenaufstellung Ende November in Schwäbisch Gmünd wird sicher spannend. Und ihr müsst entschieden, welche Menschen und Themen im nächsten Bundestag aus Baden-Württemberg vertreten und repräsentiert sein sollen. Für mich spricht,

  • dass ich viel politische Erfahrung aus dem Bundestag und aus der Kommunalpolitik mitbringe und gut in der Partei auf allen Ebenen vernetzt bin,
  • dass ich mit Ehrenamts- und Gleichstellungspolitik für wichtige grüne Themen in unserem Landesverband stehe,
  • dass ich konkrete Erfahrungen aus Unternehmen und der Arbeit mit Ehrenamtlichen mitbringe und in Kirchen und Zivilgesellschaft gut vernetzt bin und
  • dass ich über die letzten mehr als 15 Jahre bewiesen habe, dass ich mich mit viel Zeit, Energie und Begeisterung für Grüne Ziele engagiere.

Aus diesen Gründen bitte ich euch herzlich bei der Listenaufstellung um eure Unterstützung und um eure Stimme,

Euer Ulrich

Biografie

VITA

  • 1972 geboren in Sinsheim, aufgewachsen in Bad Rappenau im Kreis Heilbronn
  • 1979 bis 1992 Grundschule und Gymnasium in Bonfeld und Bad Wimpfen
  • 1992 bis 1993 Zivildienst in einer Werkstatt mit Wohnheim für psychisch kranke Menschen
  • 1993 bis 1998 Studium der Volkswirtschaftslehre in Frankfurt am Main
  • 1998 bis 2005 Mitarbeiter bei Kirchentagen in Stuttgart 1999, Frankfurt 2001, Berlin 2003 und Hannover 2005
  • seit 2002 selbständiger Eventmanager und Geschäftsführer der Kirchentage Köln 2007, München 2010 und Dresden 2011
  • 12/2011 bis 09/2013 Mitglied des Bundestags, Sprecher für Jugendpolitik und Bürgerschaftliches Engagement, Mitglied im Ausschuss Familie, Senioren, Frauen und Jugend und im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement
  • seit 12/2013 Geschäftsführer Reformationsjubiläum 2017 e.V. (r2017.org) und seit 09/2015 Geschäftsführer Luther 1517 gGmbH (wittenberg360.de)
  • Ich wohne, lebe und arbeite in Heilbronn, Berlin und Wittenberg.
 
  • seit 1998 Mitglied Bündnis 90/Die Grünen
  • 2002 bis 2013 Mitglied im Kreisvorstand Heilbronn (ab 2005 Sprecher)
  • 2003 bis 2011 Mitglied im Stadtrat Bad Rappenau (seit 2009 Fraktionssprecher)
  • seit 2014 Mitglied im Kreistag Heilbronn, im Jugendhilfeausschuss und in der Regionalversammlung Heilbronn-Franken
 
  • 2000 bis 2005 Römersee Kulturverein e.V., Vorsitzender
  • 2006 bis 2012 Bürgerinitiative Buchäcker e.V., Vorsitzender
  • seit 2012 blacksheep Kulturinitiative Bonfeld e.V., Vorsitzender (blacksheep-kultur.de)

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