BTW-36 Monika Prof. Dr. Barz

Liebe Freundinnen und Freunde,

Ich bewerbe mich hiermit für den letzten Frauen-Listenplatz.

Warum so weit hinten? Weil sichtbar sein soll, dass wir Grünen genügend Frauen-Power haben, um unsere Listen bis zum letzten Platz mit qualifizierten und politisch erfahrenen Frauen zu besetzen.

Ich habe einschlägige politische Erfahrungen aus meinem  40jährigen  Engagement in Frauenbewegung, Kommunalparlament, Wissenschaftsgremien, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken und Initiativen. Ich habe gelernt, Strukturen zu durchschauen, Konzepte zu entwickeln, Positionen zu formulieren,  Bündnispartner_innen zu gewinnen, Demonstrationen zu organisieren und Wahlkämpfe  zu gestalten. Ich bringe mich gerne mutig ein, scheue nicht, Unbequemes laut zu sagen, um ehrliche gemeinsam tragbare Lösungen zu finden.

Politik – das wissen wir alle – ist immer ein Aushandlungsprozess zwischen verschiedenen Interessengruppen. Diesen Aushandlungsprozess gestalte ich gerne feministisch und kraftvoll mit. Ich streite gerne für eine soziale, geschlechtergerechte, ökologisch nachhaltige und solidarische Gesellschaft und werde mich im Wahlkampf in diesem Sinne einbringen.

Berufs- und biographisch bedingt liegen meine fachlichen Kompetenzen im Wissenschafts- und Forschungsbetrieb, der Sozialpolitik, der Frauen- und Geschlechterpolitik und der internationalen Menschenrechtspolitik.

Innerparteilich habe ich mich in den 80er Jahren als Vorsitzende einer grün-alternativen Stadtratsfraktion an meinem damaligen Wohnort in Niedersachen kommunalpolitisch eingebracht. An meinem derzeitigen Wohnort Reutlingen bin im Kreisvorstand. Auf Bundesebene vertrete Baden-Württemberg im Bundesfrauenrat der Grünen und bringe mich bei der Frauenrechtsorganisation Terre des femmes in der Fachgruppe Prostitution ein. Bei dieser Thematik sehe ich in unserer Grünen Partei noch einen enormen inhaltlichen Diskussionsbedarf hinsichtlich der Positionierung zur Prostitution als Menschenrechtsverletzung gemäß der UN-Konvention von 1949.

Auf Landesebene war ich achtzehn Jahre Mitglied des Landesvorstandes/Aufsichtsrates des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Seit 2012 beteilige ich mich am Aufbau und der Weiterentwicklung des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg. Ich bin Mitglied des Landesbeirats „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“. Wissenschaftlich bin ich derzeit im Auftrag des Sozialministeriums an der Evaluation der Angebotsstruktur für LSBTTIQ Jugendliche in Baden-Württemberg beteiligt und im Auftrag evangelischer Hochschulen an der Erforschung von Erfolgsfaktoren bei der Berufseinmündung von LSBTTIQ Fachkräften bei den Arbeitgeberinnen Kirche und Diakonie.

Die nächste Bundestagswahl haben wir die Chance wieder Regierungsverantwortung zu übernehmen. Ich sehe in einer rot-rot-grünen Koalition eine Chance und habe große Bedenken gegenüber einer schwarz-grünen Koalition. Ich freue mich auf einen kreativen Wahlkampf mit euch allen.

Prof’in Dr’in Monika Barz, Burgstrasse 35-2, 72764 Reutlingen,
Tel. 01732396019, E-Mail: mobarz@web.de

Biografie

Ein paar berufliche Daten zu meiner Person:

  • 1983-1993 Pädagogische Mitarbeiterin der evangelischen Erwachsenenbildung in Niedersachsen. Seit dieser Zeit innerkirchlich durch Aktionen und Publikationen zur Sichtbarkeit lesbischer Frauen und Demokratisierung kirchlicher Strukturen beigetragen.
  • 1993-2016 Professorin an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, Lehre und Forschung zu Frauen- und Geschlechterfragen. Als Prorektorin zwölf Jahre lang das Wissenschafts- und Forschungsmanagement mitgestaltet und die Internationalisierung aufgebaut.

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